Hannes' Bilder

by hannsn Email

So meine Bilder sind in der Gallery unter

http://gallery.verplant.org/v/epzilon/istanbul/

zu finden. Viel Spass beim durchklicken.

Letzter Blog

by hannsn Email

Da es nun morgen endgueltig nach Hause zurueck geht wird das hier wohl der letzte Blog Eintrag sein den ich schreibe. Zugegeben, ich habe nicht eben viel gebloggt. Aber das hat ja immer der Clemens gerne uebernommen. :)

Im Moment sind wir noch im Budapester Hostel und gerade ist auch der Clemens endlich aufgewacht. Wir werden also schauen dass wir unser Zeugs zusammenpacken und dann geht es noch mal an den Neusiedler See einen Tag entspannen. Urlaub vom Urlaub sozusagen. :)

Die Reise insgesamt bewerte ich als sehr gelungen - weniger toll war auf jeden Fall meine Erkrankung in Bulgarien, deren Nachwirkungen ich immer noch spuere. Aber das laesst sich wohl kaum mehr aendern.

Als positives Highlight wuerde ich fuer mich persoenlich das Donaudelta waehlen. Stadtbesichtigungen sind ja immer schoen und gut, aber gerade in der Hitze (und ich finde es, je mehr ich darueber nachdenke, umso daemlicher ausgerechnet im Hochsommer, wenn es selbst bei uns daheim in Deutschland bruehwarm ist, in noch heissere Regionen zu fahren um dann in der sengenden Sonne sich verschiedenste Steinbauten anzusehen. Sowas sollte man doch eher im Fruehjahr oder Herbst machen und im heissen Sommer entweder am Wasser flanieren oder in den kaelteren Norden fahren.) bin ich sowas auch schnell satt. Das Donaudelta war dagegen etwas ganz anderes, und es war einfach wahnsinnig beeindruckend. Fuer mich als Angler wahrscheinlich eh aus doppelter Perspektive.

Zu Hause werde ich dann noch meine geschossenen Fotos (es sind immerhin doch wieder ueber 500 geworden - obwohl ich mir vorgenommen hatte nicht mehr so viele Fotos zu schiessen) hochladen und hier selbstverstaendlich verlinken.

Ansonsten sehen wir uns bald im schoenen Frankenland wieder.

Clemens gruesst aus Budapest, 25.08.2010

by clerenz Email

Update am 28.08.2010

 

Die Gruesse die ich Euch heute schreiben, kommen eher von der Heimreise und das Geschehen dort:

Gestern den 24.08 ging es vom traumhaft schoenen Donaudelta auf nach Westen in das schoene kleine Herrmannsstadt welches heute als Sibiu bekannt ist. Die Stadt ist bekannt fuer ihr Barockesbild und war vor ein paar Jahren auch europaeische Kulturhauptstadt.

 

Wer mit dem Auto durch Rumaenien reist, der fuehlt sich wie in einem Freilichtmuseum, nicht nur, dass es kaum Autobahnen gibt, die meiste Strecke faehrt man auf der Landstrasse und man hat somit ausreichend Moeglichkeit das Landleben zu studieren. Was einem schon sehr bald normal vorkommt sind die Pferdegespanne. Das sah ich zwar auch in der Tuerkei und in Bulgarien aber in Rumaenien fiel es mir schon besonders stark  auf. Auch die Arbeitsgeraete der Bauern sind schon etwas altmodisch. Der Umgang mit der Sichel scheint hier noch recht normal, sowie, dass jede Ortschaft ueber einen oeffentlichen Brunnen funktioniert die noch gut gefuellt sind. Da auf so einer Landstrasse einiges an Leben ist und man staendig wegen den Ortschaften abbremsen muss ist hier der Schnitt fuer 100 Kilometer mit 2 Stunden sehr gut - mir ging es auf die Nerven.

 

Der absolute Horror war die Umgegungsstrasse um Bukarest. Die Gebaeude die am Strassenrand standen waren im einem grauenhaften Zustand. Aber die Strasse erst. Die Spurrillen hatten schon mehr mit Nut und Fuge zu tun wie mit einer Rille. Auf der kleinen zweispurigen Strassen waren unzaehlige LKWs unterwegs. Fuer die 30 Kilometer auf der Ringstrasse brauchten wir somit 2 Stunden

 

Insgesamt nach 10 Fahrtstunden fuer 560 Kilometer kamen wir in Sibiu an. Das Hoste fanden wir gleich und es war toll. Unsere Zeit reichte noch fuer einen kleinen Stadtrundgang.

 

Hier koennt Ihr den Weg sehen:

http://maps.google.de/maps?f=d&source=s_d&saddr=N%C3%BCrnberg&daddr=Breitenbrunn,+Austria+to:Budapest,+Hungary+to:P%C3%A9cs,+Hungary+to:E73+to:Belgrade,+Central+Serbia+to:Pristina,+Kosovo+to:M3+to:E871+to:Rila+Monastery,+Rila,+Bulgaria+to:Edirne,+Turkey+to:Edirne+%C3%87anakkale+Yolu%2FD550%2FE87+to:istanbul+to:burgas+to:tulcea+to:Sibiu,+Romania&hl=en&geocode=FRiO8gIdIBOpACnTHLa1rlefRzG3IYypha9d3Q%3BFWWX2wIdTlL_ACmbGGDOf0NsRzFADOYtV5cABA%3BFabE1AId9okiASnJz9TRNMNBRzFgER4MKcQABA%3BFRj-vgIdNzcWASnjUjLqEbFCRzEAEh4MKcQABA%3BFdp2sQIdcqcXAQ%3BFXChqwIdwUc4ASm9P7XXo3paRzHkfhfyXGS4HQ%3BFSUhiwId-_FCASmxRTJ7GJ9UEzE1RytCzzzn1A%3BFf4egQIdRLVGAQ%3BFcR3hQIdWoFaAQ%3BFVymggIdQA5lASktYXGJaR2rFDG3JoYL0-I9-A%3BFWvIewIdC2CVASnhBGOidy-zFDG8MBxDysDPoA%3BFSL3cAIdWm2WAQ%3BFdawcQIdQCe6ASlrCGgABKfKFDHQsAG8mP7M4Q%3BFY52iAIdySijASmRnfz5ZpKmQDHwTb9pEqAABA%3BFRxksQIdw4y3ASm1qhG4SFm3QDEq5KbYoFBsoQ%3B&mra=ls&via=4,7,8,11&sll=45.166547,20.039063&sspn=7.683977,14.128418&ie=UTF8&z=5

 

Am 25.08 ging es von Sibi wieder mal nach Budapest. Die Strecke in Rumaenien war natuerlich selbstverstaendlich Landstrasse. Diesesmal kamen wir aber deutlich zuegiger vorran wie bei der ersten grossen Fahrtetappe am 24.08 was vor allem daran lang, dass wir auf keinen Baustellen und Staus trafen. Jetzt wurden wir nur noch von wirklich langsamfahrenden Rumaenen ausgebremst. Die guten fahren so langsam, dass sie selbst von den LKWs ueberholt werden. Das mit dem Ueberholen ist aber leider nicht immer moeglich, da die Landstrassen eng und kurvig sind und man staendig in einer Ortschaft ist was einem zum runterbremsen noetigt.

 

Budapest erreichten wir nach gut 6 Stunden Fahrt. In Ungarn hatten wir dann auch endlich mal wieder eine richtige Autobahn, was fuer ein Genuss. Das Hostel in Budapest war schnell gefunden, wieder im juedischen Viertel, aber das einchecken dauerte zu lange. Die Zeit reichte aus, dass wir einen Strafezettel fuer Falschparken bekamen. Wir werden ihn aber nicht bezahlen. Uebernacht war unsere Auto dann auf einem privaten Parkplatz, das kostete uns 10 Euro was voll ok war. Am Abend traffen wir in Budapest wieder Larissa.

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Am naechsten Tag, 26.08, ging es noch fuer einen Tag zum Baden an den Neusiedlersee.

 

http://maps.google.de/maps?f=d&source=s_d&saddr=N%C3%BCrnberg&daddr=Breitenbrunn,+Austria+to:Budapest,+Hungary+to:P%C3%A9cs,+Hungary+to:45.18473,18.32741+to:Belgrade,+Central+Serbia+to:Pristina,+Kosovo+to:42.01651,21.41114+to:42.30138,22.70857+to:Rila+Monastery,+Rila,+Bulgaria+to:Edirne,+Turkey+to:40.95773,26.63561+to:istanbul+to:burgas+to:tulcea+to:Sibiu,+Romania+to:Budapest,+Hungary+to:Breitenbrunn,+Austria&geocode=FRiO8gIdIBOpACnTHLa1rlefRzG3IYypha9d3Q%3BFWWX2wIdTlL_ACmbGGDOf0NsRzFADOYtV5cABA%3BFabE1AId9okiASnJz9TRNMNBRzFgER4MKcQABA%3BFRj-vgIdNzcWASnjUjLqEbFCRzEAEh4MKcQABA%3BFdp2sQIdcqcXASlnJXagelJcRzEwQWU1UK0AEw%3BFXChqwIdwUc4ASm9P7XXo3paRzHkfhfyXGS4HQ%3BFSUhiwId-_FCASmxRTJ7GJ9UEzE1RytCzzzn1A%3BFf4egQIdRLVGASmHcZWR9hRUEzEjUChvN0VTSQ%3BFcR3hQIdWoFaASkLn-GJDJyqFDGAfIYxEqAAEw%3BFVymggIdQA5lASktYXGJaR2rFDG3JoYL0-I9-A%3BFWvIewIdC2CVASnhBGOidy-zFDG8MBxDysDPoA%3BFSL3cAIdWm2WASmrBlgrjLmzFDFrq3gFnv03yQ%3BFdawcQIdQCe6ASlrCGgABKfKFDHQsAG8mP7M4Q%3BFY52iAIdySijASmRnfz5ZpKmQDHwTb9pEqAABA%3BFRxksQIdw4y3ASm1qhG4SFm3QDEq5KbYoFBsoQ%3BFTGpugIdm2VwASnVHCz9iGdMRzG0kDNOIZ3eOg%3BFabE1AId9okiASnJz9TRNMNBRzFgER4MKcQABA%3BFWWX2wIdTlL_ACmbGGDOf0NsRzFADOYtV5cABA&hl=en&mra=ls&via=4,7,8,11&sll=45.169045,20.028445&sspn=23.935144,34.321289&ie=UTF8&t=h&z=5

Gruesse aus Tulcea 23-08

by clerenz Email

Ja, nach Tagen der Ruhe und einem Leben ohne Internet sitze ich hier mehr oder weniger im Donaudelta und habe super langsames Internet, aber es reicht zum Bloggen, wobei die Googlekarten schon fast eine Zumutung sind. Aber doch alles der Reihe nach:

 

19-08-2010 Fahrt von Istanbul nach Burgas:

 

http://maps.google.de/maps?f=d&source=s_d&saddr=N%C3%BCrnberg&daddr=Breitenbrunn,+Austria+to:Budapest,+Hungary+to:P%C3%A9cs,+Hungary+to:E73+to:Belgrade,+Central+Serbia+to:Pristina,+Kosovo+to:M3+to:E871+to:Rila+Monastery,+Rila,+Bulgaria+to:Edirne,+Turkey+to:Edirne+%C3%87anakkale+Yolu%2FD550%2FE87+to:istanbul+to:burgas&geocode=FRiO8gIdIBOpACnTHLa1rlefRzG3IYypha9d3Q%3BFWWX2wIdTlL_ACmbGGDOf0NsRzFADOYtV5cABA%3BFabE1AId9okiASnJz9TRNMNBRzFgER4MKcQABA%3BFRj-vgIdNzcWASnjUjLqEbFCRzEAEh4MKcQABA%3BFdp2sQIdcqcXAQ%3BFXChqwIdwUc4ASm9P7XXo3paRzHkfhfyXGS4HQ%3BFSUhiwId-_FCASmxRTJ7GJ9UEzE1RytCzzzn1A%3BFf4egQIdRLVGAQ%3BFcR3hQIdWoFaAQ%3BFVymggIdQA5lASktYXGJaR2rFDG3JoYL0-I9-A%3BFWvIewIdC2CVASnhBGOidy-zFDG8MBxDysDPoA%3BFSL3cAIdWm2WAQ%3BFdawcQIdQCe6ASlrCGgABKfKFDHQsAG8mP7M4Q%3B&hl=en&mra=ls&via=4,7,8,11&sll=42.585444,29.443359&sspn=10.965865,19.753418&ie=UTF8&ll=45.166547,20.039063&spn=10.503528,19.753418&z=6

 

Istanbul war nach Pristina die zweite Stadt aus der wir eine Stunde brauchten bis wir draussen waren. Dieses Mal lag es aber nicht am Navigationssystem sondern an der groesse der Stadt. Eine Stadt mit 18 Millionen Einwohnern braucht nun mal ihren Platz.

 

Die Fahrt fuehrte uns zu erst auf die Autobahn Richtung Erdirne, dieses Mal haben wir sie befahren. Kurz vor Edirne bogen wir in noerdliche Richtung zur bulgarische Grenze ab. Sowie wir die Autobahn verlassen haben ging es durch das tuerkische Nichts. Die Strassen waren aber keine Zeuge fuer die Lage. Sie waren in einem top Zustand und sogar vierspurig. Irgendwann sahen wir eine Schild von der EU, dann war das Raetsel geloest. Im allgemeinen muessen wir aber ehe sagen, dass wir in  der Tuerkei nur gute Strassen vor fanden, aber wir machten uns wieder auf dem Weg in das Land mit den grauenhaften Strassen - Bulgarien.

 

Die Grenze zwischen Bulgarien und der Tuerkei lag auf einer guten Anhoehe. Von der tuerkischen Seite, die Seite die wir anfuhren, machte die Grenze den Eindruck, dass sie nur Leute in das Land laesst, aber keinen rauslaesst. Die Tuerkei ist zwar ein scheones Land mit wirklich freundlichen Leuten, aber trotzdem wollen wir ausreisen. Wir standen nun etwas verunsichert vor einer Schranke und stiegen aus dem Auto aus und fragten einfach mal am Schrankenhaeuschen. Die Verwirrung kommt aber wirklich nur die eine eigenartige Grenzkonstruktion zustanden. Die Ausreise aus der Tuerkei wurde uns problemlos gewaehrt. Meine Auto wurde beim Zoll wieder abgemeldet und wir bekommen unseren Ausreisestempel, dann durften wir noch mal Atatuerk winken und schon waren wir wieder auf EU-Boden.

 

Der Mercedes aus der Niederland der vor uns um die Einreise in die Bulgarien bat wurde komplett zerlegt, ich befuerchtete schon das schlimmste. Allerdings regelte das Winken mit dem Deutschen Pass mal wieder alles problemlos. Das Reisen mit dem Bundesadler ist ehe verdammt langweilig, immer wird man einfach durchgewunken oder bekommt sogar noch gesagt aus was fuer einem schoenen Land man kommt.

 

Sowie wir in Bulgarien waren wurden die Strassen deutlich schlechter. Teilweise hatten wir den Eindruck, dass es ein Feldweg war, der nur mit einer duennen Schicht Teer bezogen war, die natuerlich schon ueberall Risse hatte. Es war daher mal wieder die Fahrt nach dem besten Schlagloch. Seit dem Wir in Serbien vom Autoput bei Nis abgefahren sind, haben wir uns aber ehe schon daran gewohent, dass man fuer 100 Kilometer 2 Stunden im Schnitt braucht. Das ist ein Durchschnittstempo von 50 km/h.

 

Hier fuhren wir mit 50 km/h entlang:

 

http://maps.google.de/maps?f=d&source=s_d&saddr=N%C3%BCrnberg&daddr=Breitenbrunn,+Austria+to:Budapest,+Hungary+to:P%C3%A9cs,+Hungary+to:E73+to:Belgrade,+Central+Serbia+to:Pristina,+Kosovo+to:42.378836,22.758179+to:Rila+Monastery,+Rila,+Bulgaria&geocode=FRiO8gIdIBOpACnTHLa1rlefRzG3IYypha9d3Q%3BFWWX2wIdTlL_ACmbGGDOf0NsRzFADOYtV5cABA%3BFabE1AId9okiASnJz9TRNMNBRzFgER4MKcQABA%3BFRj-vgIdNzcWASnjUjLqEbFCRzEAEh4MKcQABA%3BFdp2sQIdcqcXAQ%3BFXChqwIdwUc4ASm9P7XXo3paRzHkfhfyXGS4HQ%3BFSUhiwId-_FCASmxRTJ7GJ9UEzE1RytCzzzn1A%3B%3BFVymggIdQA5lASktYXGJaR2rFDG3JoYL0-I9-A&hl=en&mra=dpe&mrcr=5&mrsp=7&sz=6&via=4,7&sll=42.892064,22.104492&sspn=10.912101,19.753418&ie=UTF8&ll=43.675818,26.71875&spn=10.773241,19.753418&z=6

 

Der Zeltplatz in der Naehe von Sozopol bei Burgas war schnell gefunden. Allerdings haetten wir uns davor mal die Sanitaeren Einrichtungen anschauen sollen, die waren in einem katastrophalen Zustand. Die Strandlage des Platzes war dafuer gut. Der Strand und das Meer an sich ist in Bulgarien ganz nett. Leider etwas dreck und ein bisschen zuviele Algen. Evtl. habe ich auch Qualen gesehen, da bin ich mir aber nicht ganz sicher. Was man aber auf jeden Fall sagen kann, das ist dass ein Strandurlaub in Bulgarien verdammt guenstig ist. Man kann mit Preisen von 1/4 bis 1/3 zu deutschen Verhaeltnissen rechnen.

 

20-08 und 21-08

 

Hannes hatte es mit der Reisekrankheit erwischt. Uebelkeit, Schwaechegefuehl,  Durchfall, das ganze Programm einfach. Da es im laufe des Vormittags, 20-08, nicht besser wies, war es an der Zeit eine bessere Unterkunft wie einen sonnigen Zeltplatz zu suchen, der auch besonders gute Santiaereeinrichtungen hat. Der Weg fuehrte uns daher in die Fussgaengerzone von Burgas mit der Hoffnung der eine Wlan zu finden. Das war schnell in einem Kaffee gefunden. Eine Unterkunft lies sich auch gut buchen. Drei Sterne, mit Strandlage und eigenem Pool in Sozopol fuer 15 Euro, das klang topp und war gebucht. Gleich fuhren wir hin. Allerdings war das Hotel, oder was es immer noch darstellen soll, ohne Reception und keiner konnte uns weiterhelfen. Wir hatten also eine Unterkunft gebucht und schon per VISA-Karte gezahlt, aber keiner konnte uns den Schluessel dafuer geben. Damit waren wir wieder bei null und 60 Euro los.

 

Jetzt musste also wieder eine Unterkunft los. Etwas planlos machten wir uns auf den Weg nach Varna, der anderen grossen Schwarzmeerstadt. Kurz hinter Burgas fanden wir einen Zeltplatz mit Bungalows. Die kleinen Huetten hatten Betten und sogar ein eigenes Bad und waren mit 6.50 Euro pro Nacht und Person auch verdammt guenstig. Die Strandlage war zwar mies, aber es war der perfekte Ort an dem sich Hannes auskurieren konnte.

 

Ich hatte dementsprechen zwei ruhige Tage fuer mich, die ich dankbar mit viel lesen annahm, dazu kam ich im bisherigen Urlaub noch garnicht.

 

22-08 Fahrt von Burgas nach Tulcea

 

http://maps.google.de/maps?f=d&source=s_d&saddr=N%C3%BCrnberg&daddr=Breitenbrunn,+Austria+to:Budapest,+Hungary+to:P%C3%A9cs,+Hungary+to:E73+to:Belgrade,+Central+Serbia+to:Pristina,+Kosovo+to:M3+to:E871+to:Rila+Monastery,+Rila,+Bulgaria+to:Edirne,+Turkey+to:Edirne+%C3%87anakkale+Yolu%2FD550%2FE87+to:istanbul+to:burgas+to:tulcea&geocode=FRiO8gIdIBOpACnTHLa1rlefRzG3IYypha9d3Q%3BFWWX2wIdTlL_ACmbGGDOf0NsRzFADOYtV5cABA%3BFabE1AId9okiASnJz9TRNMNBRzFgER4MKcQABA%3BFRj-vgIdNzcWASnjUjLqEbFCRzEAEh4MKcQABA%3BFdp2sQIdcqcXAQ%3BFXChqwIdwUc4ASm9P7XXo3paRzHkfhfyXGS4HQ%3BFSUhiwId-_FCASmxRTJ7GJ9UEzE1RytCzzzn1A%3BFf4egQIdRLVGAQ%3BFcR3hQIdWoFaAQ%3BFVymggIdQA5lASktYXGJaR2rFDG3JoYL0-I9-A%3BFWvIewIdC2CVASnhBGOidy-zFDG8MBxDysDPoA%3BFSL3cAIdWm2WAQ%3BFdawcQIdQCe6ASlrCGgABKfKFDHQsAG8mP7M4Q%3BFY52iAIdySijASmRnfz5ZpKmQDHwTb9pEqAABA%3B&hl=en&mra=ls&via=4,7,8,11&sll=43.723475,24.279785&sspn=10.764732,19.753418&ie=UTF8&ll=45.166547,20.039063&spn=10.503528,19.753418&z=6

 

Hannes war wieder fitt und damit rief das letzte groesse Ziel auf unserer Reise, dass Donaudelta. Fuer die Fahrt von gut 300 Kilometer brauchten wir die kalkulierten 7 Stunden. Das ewige Landstrasse fahren mit seinem hoch und runter und nie richtig schnell fahren koennen macht vielleicht ganz schoen muede, das soll mal gesagt sein! Nach etwas gesuche fanden wir in dann in der Naehe von Tulcea, soetwas wie die Hauptstadt des Donaudeltas, einen Zeltplatz, der 30 Kilometer von ihr weg ist. Der Platz ist super klein, ein garten von einem Dorfhaus, aber super gut ausgestattet. Der Rumaene die hier zeltet braucht ehe keinen Zeltplatz, da das Wildzelten hier noch ganz normal ist. Ich bin allerdings schon ein grosser Freund einer heissen Dusche und zahle dafuer auch gerne 5 Euro die Nacht!

 

23-08 Fahrt durchs Donaudelta

 

Eine Fahrt ins Donaudelta beginnt man am besten sehr frueh am Morgen. Da ist die Natur noch aktiv, da es noch nicht so heiss ist und es sind kaum Touristen unterwegs. Allgemein gibt es im Donaudelta keinen Massentourismus, die Erschliessung fuer Touristen ist aber ehe minimal.  Wir fuhren also um 0730 Uhr raus ins Donaudelta. Vor uns lag eine vierstuendige Fahrt durch den Urwald Europas. Das darf man auf jeden Fall zu dieser beeindruckenden Gegend sagen! Es war toll und ich kann es nur jedem empfehlen. Dieses unendliche gruen welches vom Wasser der Donau geschnitten wir und so weit man schaut, man sieht nur die wilde Natur, die von keinem gesteuert wird und auch nicht gesteuert werden kann, sie ist hier einfach der Herr. Hoffentlich wird das noch lange so sein! Im Donaudelta selber leben auch Fischer in wirklich einfachen Unterkuenften! Ihr leben ist auf keinen Fall luxus, eher das Leben vom Hand in den Mund. Am besten Ihr schaut Euch die Bilder an, sie sollten irgendwann nach dem Urlaub in meiner Gallery sein!

 

Morgen, 24-08, geht es in den Westen und somit der erste Teil der Heimreise, mal schauen wir lange wir dafuer brauchen!

Clemens gruesst aus Istanbul, 18-08, Kartenupdate am 23-08

by clerenz Email

Kartenupdate am 23-08-2010

 

http://maps.google.de/maps?f=d&source=s_d&saddr=N%C3%BCrnberg&daddr=Breitenbrunn,+Austria+to:Budapest,+Hungary+to:P%C3%A9cs,+Hungary+to:E73+to:Belgrade,+Central+Serbia+to:Pristina,+Kosovo+to:M3+to:E871+to:Rila+Monastery,+Rila,+Bulgaria+to:Edirne,+Turkey+to:40.880295,26.652832+to:istanbul&geocode=FRiO8gIdIBOpACnTHLa1rlefRzG3IYypha9d3Q%3BFWWX2wIdTlL_ACmbGGDOf0NsRzFADOYtV5cABA%3BFabE1AId9okiASnJz9TRNMNBRzFgER4MKcQABA%3BFRj-vgIdNzcWASnjUjLqEbFCRzEAEh4MKcQABA%3BFdp2sQIdcqcXAQ%3BFXChqwIdwUc4ASm9P7XXo3paRzHkfhfyXGS4HQ%3BFSUhiwId-_FCASmxRTJ7GJ9UEzE1RytCzzzn1A%3BFf4egQIdRLVGAQ%3BFcR3hQIdWoFaAQ%3BFVymggIdQA5lASktYXGJaR2rFDG3JoYL0-I9-A%3BFWvIewIdC2CVASnhBGOidy-zFDG8MBxDysDPoA%3B%3BFdawcQIdQCe6ASlrCGgABKfKFDHQsAG8mP7M4Q&hl=en&mra=dpe&mrcr=7&mrsp=11&sz=6&via=4,7,8,11&sll=42.585444,29.443359&sspn=10.965865,19.753418&ie=UTF8&z=6


Warum ich unten ueber die Kuestenstrasse von meinem Navi geleitet wurde, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Wahrscheinlich war es ein Bloedsinn von 100 Kilometer. Es empfiehlt sich hin und wieder schon mal davor die Route zu checken, die das Navi fuer einen ausgesucht hat, besonders dann wenn es ein Navi ist, welches auf teufel komm raus nicht wenden will. So ganz ohne wenden geht dann das leben doch wieder nicht. Dafuer hat die Strasse an der Kueste keine Maut gekostet und war schoen leer und mit einer guten Portion Tempoueberschreitung ging es dann auch ruck zu. Erlaubt waren streckenweise nur 40, die Tuerken fuhren aber 100 bis 120 ich fuhr halt dann 100, oder soll ich mich von einem LKW ueberholen lassen?

 

Seit zweit Tagen sind wir in der Stadt unseren Ziele. Das typische touristen Programm haben wir auf jeden Fall schon hinteruns. Die zwei ganz grossen Ziele schaute ich mir nicht mehr an, da ich sie schon vom Fruehjahr 2009 kenne und ich nicht nochmal den sehr hohen Eintritt zahlen wollte. Ich wusste die Zeit aber gut zu nutzen und schlaenderte durch die Strassen. Besonders rund um den Taskim gibt es eine unglauche Vielfalt in den kleinen Gaesschen zu entdecken. Das groesste Problem bei der Endtdeckungstour ist, dass man sich ruck zuck in den kleinen Wegen verlaufen kann. Jetzt sitze ich aber im Computer und habe somit rausgefunden. Fuer mich waren die Strassen tolle Orte zum Fotografieren. Da Hannes in der Zeit in den Sehenswuerdigkeiten war, konnte ich ganz alleine und somit entspannt in Ruhe meinem Hobby nachgehen. Das ging aber erst wirklich ab 1700 Uhr oder am Morgen, da schliefen wir allerdings immer, denn die Temperaturen sind hier wirklich heiss.

 

Das heisse Wetter wird uns in den naechsten Tagen aber nicht verlassen. Morgen, 19.08, brechen wir von Istanbul wieder Richtung Bulgarien auf. Vor uns steht somit eine lange Fahretappe von ca. 8 bis 10 Stunden. So recht kann man das nie kalkulieren, da Verkehr und Zustand der Strassen immer grosse Unbekannte sind. In Bulgarien, in der naehe von Burgas, wollen wir in der Schwarzmeerkueste zelten. Von dort aus geht es weiter nach Rumaenien ans Donaudelta, das waere dann unser zweites grosses Ziel. Fuer die ganze Rueckreise darf man nochmal ca. 10 Tage und auch wieder gut 3000 Kilometer einrechnen und jede Menge Erlebenisse. Inwiefern ich die Chance bekomme diese zu bloggen kann ich im Moment kaum sagen. Ich bin etwas pessemistisch, da wir in der naechsten Zeit viel zelten werden und dort die Internetanbindung in der Regel doch eher schlecht oder einfach nur sau teuer ist.


Das soll aber auf jeden Fall kein Appell sein, dass Ihr jetzt nicht mehr mitlesen sollt! Sobald ich daheim bin wird es auf jeden Fall noch einen Statistikblog geben damit die ganze Geschichte schon ordentlich deutsch Abegrundet wird.

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