Krakau
by clerenz
Warschau
by clerenz
Masuren
by clerenz
Wolfschanze
by clerenz
So nun geht es zum letzten grossen Punkt deutscher Geschichte in Polen - die Wolfschanze, das grosse FHQ. Von hieraus steuerte Hitler seinen Feldzug gegen die Russen. 1944 sprengte er es in die Luft, damit die Rote Armee es nicht nutzen konnte. Heute sieht man hier riesige Betonsteine die wild in der Landschaft rumstehen. Kein einziger Bunkter ist mehr intakt. Die ganze Anlage war gigantisch gross. Die touristische Aufbereitung der Wolfschanze ist sehr schlecht. Ich hatte sogar den Eindruck, dass die Anlage in privater Hand ist und nicht vom Staat verwaltet wird. Da wir keinen Guide (von Fuehrer will ich an der Stelle nicht reden) liefen wir etwas orientierungslos umher und die ganze Aktion war nicht so wertvoll.
Bevor wir in die Wolfschanze gingen kochten wir uns am Wegesrand Nudeln. Beim Kochen fragte uns ein blondes Maedchen im perfekten Deutsch ob wir Feuer haetten. Ich beantwortete ihre Frage mit der Gegenfrage: "hast Du einen Zeltplatz fuer uns?" "Ihr koennte bei mir schalfen, meine Eltern sind zur Zeit nicht dort. Ich wohne dort hinten." So verbrachten wir also die Nacht bei Domi im Garten. Ihre Eltern kamen aus Polen und haben sich dort mittlerweile ein Altersitz gebaut. Zu uns drei gesellten sich noch zwei polnische Jungs aus dem Dorf. Der eine war auch nur zu besuch, er arbeitet, als Mechaniker in England. Er durfte dann auch mal gleich meine Lenkung anschauen und befand sie fuer tauglich, trotz lustiger Geraeusche. Er meinte einer Reparatur lohnt sich nicht mehr.
Marienburg
by clerenz
Von Danzig ging es ins benachbarte Marienburg (Malbork). Dort steht die groesste Backsteinburg der Welt. Der Deutsch Herrenorden hat sie errichtet um von hier aus sein Reich zu regieren. Heute ist sie UNESCO Weltkulturerbe und das vollkommen zu recht. Es ist ein sehr beindruckendes, riesiges Bauwerk. Da wir am Montag dort waren, konnten wir nicht alles sehen. Wir waren darum aber nicht sehr boese, da selbst das schon eine ganze Menge war. Der Audioguide den wir bekamen war sehr gut aufbereitet. Bei der deutschen Version wurde alles bewussst sehr neutral gehalten. An keinem einzigen Punkt wurde ueber die Deutschen geschmipft, obwohl Polen dafuer Grund genug haette.
Da wir mit der Marienburg recht bald fertig waren, machte wir uns am spaeten Abend noch daran ein paar Kilometer zu fressen. Unser Nachtlager schlugen wir in der kleinen Stadt Elblag. Dies brachte uns naeher an das naechste grosse Hauptziel, die Masuren.
Die Nacht verbrachten wir auf einem kleinen Zeltplatz mitten in der Stadt an einem alten Kanal gelegen. Im Vergleich zur Stadt Danzig ist das Land und somit auch Elblag halb so teuer.
08/06/11 11:47:59 am,