Routen-Übersicht

by hannsn Email

Krakau

by clerenz Email

Mittlerweile sind wir der Perle von Polen angekommen. Jeden den wir bisher auf der Reise trafen und schon in Krakau war, hat es als eine wunderschoene Stadt beschrieben. Bei Warschau war die Meinung sehr geteilt. Es stimmt auf jeden Fall, das Krakau eine schoene Stadt ist. Ihr Glueck ist es, dass sie im Krieg nicht zerstoert wurde. Bis heute sieht man an wirklich jeder Ecke die Zeugnisse einer reichen Vergangenheit. Die schon damals sehr dichte Bebauung machte es den Sozialisten unmoeglich die Stadt mit Plattenbauten zu verschandeln. Aber auch in Polen sieht man wirklich in jedem Dorf ein Plattenbau - jedem Dorf sein Plattenbau...... Morgen werden wir die ehemalige Fabrik von Schindler besichtigen und dann noch einen recht ruhigen Tag haben. Ich merke langsam, dass es mir Phasenweise zu schnell war. Nach Krakau geht es weiter fuer einen kurzen Abstechner nach Bruenn und von dort aus dann noch nach Prag.

Warschau

by clerenz Email

Die Hauptstadt von Polen. Wir erreichten sie nach einer kleinen Irrfahrt, dem Navi sei dank am spaeten Nachmittag. Das heisst, dass wir fuer eine Strecke von 250 Kilometer 6 Stunden benoetigten. Die kleinen Navis muss man staendig unter kontrolle haben, sonst fahren sie teilweise einen ziemlichen Muell zusammen. Auf unseren Stationen vor Warschau hoerten wir von anderen Reisenden, dass die Stadt nicht so schoen sein soll. Ich war darueber immer etwas verwundert, so ist doch die Stadt UNESCO Weltkulturerbe. Da wir erst spaet am Nachmittag die Stadt erreichten hatten wir nicht mehr viel vor. Am Abend ging es mit einer bunt gemischten Gruppe aus dem Hostel in einen Club. Das Feiern ist hier auch noch guenstiger, aber ich denke, dass es sich nicht jeder in Warschau leisten kann. Im Club waren sehr viel Einheimischen, da habe ich schon schlimmeres gesehen, reine Touristenlaeden mit komischen Preisen, z.B. Budapest. Die Stadt Warschau ist aber auch sehr gespalten. Auf der einen Seite der Strasse sieht man das alte Muetterchen, welches einem Wald und Wiesenblumen verkaufen will und direkt gegenueber wird der groesste Luxus angeboten. Hier stehen auch die Plattenbauten direkt neben den Wolkenkratzern. Das Haus fuer Gesellschaft und Kultur, ein Geschenk von Lenin ist mittlerweile eingeschlossen von Wolkenkratzern, wenn Lenin das noch gesehen haette. Die Altstadt, welche im zweiten Weltkrieg komplett zerstoert wurde, ist fast komplett wiederaufgebaut. Auch kleinere Nebenstrassen wurden wieder errichtet. Dies geschah schon direkt nach dem Krieg. Diese Leistung wollte sicherlich die UNESCO auch wuerdigen. Seit kurzem hat Warschau auch ein Museum fuer den Warschauer Aufstand. Dies ist leider kein neutrales sachliches Geschichtsmuseum sondern eher ein Militaermuseum welches einen ganz schoene Portion Heldenepos verbreitet. Die typische warschauer Familie scheint auch dort ihren Sonntag zu verbringen, da der Eintritt dann umsonst ist. Fuer die kleinen Kinder gibt es auch eine Kinderecke in der sie dann aus Knetmasse eine Panzer basteln koennen. Fuer Daheim gibt es dann noch das passende Malbuch zu kaufen. Der zweite Tag war ein Reparaturtag. Wir wollten fuer den Saxo einen neue Scheibe finden. Unser weg fuehrte uns daher zum Citroenhaendler. Nach einer Stunde warten bekam wir ein Angebot ueber knapp 100 Euro. Dafuer haetten wir aber 2 Wochen warten mussen. Daher wurden wir zu einem Glashaendler geschickt. Der hatte sie aber auch nicht. Er machte sich allerdings die Muehe und telefonierte ganz Warschau fuer uns ab. Er konnte uns dann zu einer anderen Werkstatt schicken. Dort wurde uns die Scheibe fuer 70 Euro wechselte. Da in Warschau auch noch die Speicherkarte von meinem Handy und somit auch die Navigation kaputt ging beschafften wir dafuer auch noch Ersatz, fuer 10 Euro.

Masuren

by clerenz Email

Die Zeit in den Masuren hiess fuer uns die Ruhe der Natur geniessen und die Seele baumeln zu lassen Am Morgen verliessen wir den sehr schoenen privatzeltplatz von Domi und machte uns auf dem Weg in das Herz der Seenlandschaft. Dort fanden wir sehr schnell einen schoenen Zeltplatz. Die ganze Region lebt hier von Tourismus. Auch hier sieht man noch sehr viele deutsche Rentner, die hier dort Urlauben machen, auch die Landsmanschaften sind treue Gaeste. Viel getan wurde von uns auf dem Zeltplatz nicht. Hannes versuchte sein Glueck mal beim Angeln, hatte aber nichts gescheies am Hacken. Ich verbrachte die Zeit mit lesen und Musik hoeren. Endlich hatte ich mal die Ruhe mir Jazz und HipHop Stuecke komplett anzuhoeren und ihren Sinn mitzubekommen - da bekommt die Musik einen ganz neuen Glanz. Am letzten Abend, wie Hannes ins Zelt kroch hoerte er ein lautes Geraeusch. Erst wusste er nicht woher es kam, bis uns auffiel, dass eine Seitenscheibe vom Auto fehlt. Das Auto hat seit dem also einen Scheibe weniger. Wieso die Scheibe so spontan rausfiel, wir haben keine Ahnung. Unsere Idee ist: dass schon ein Steinschlag war und ein Ast auf die Scheibe fiel... , aber das ist nur eine Idee. Wir hoffen, dass wir das Problem in Warschau beheben koennen.

Wolfschanze

by clerenz Email

So nun geht es zum letzten grossen Punkt deutscher Geschichte in Polen - die Wolfschanze, das grosse FHQ. Von hieraus steuerte Hitler seinen Feldzug gegen die Russen. 1944 sprengte er es in die Luft, damit die Rote Armee es nicht nutzen konnte. Heute sieht man hier riesige Betonsteine die wild in der Landschaft rumstehen. Kein einziger Bunkter ist mehr intakt. Die ganze Anlage war gigantisch gross. Die touristische Aufbereitung der Wolfschanze ist sehr schlecht. Ich hatte sogar den Eindruck, dass die Anlage in privater Hand ist und nicht vom Staat verwaltet wird. Da wir keinen Guide (von Fuehrer will ich an der Stelle nicht reden) liefen wir etwas orientierungslos umher und die ganze Aktion war nicht so wertvoll.


Bevor wir in die Wolfschanze gingen kochten wir uns am Wegesrand Nudeln. Beim Kochen fragte uns ein blondes Maedchen im perfekten Deutsch ob wir Feuer haetten. Ich beantwortete ihre Frage mit der Gegenfrage: "hast Du einen Zeltplatz fuer uns?" "Ihr koennte bei mir schalfen, meine Eltern sind zur Zeit nicht dort. Ich wohne dort hinten." So verbrachten wir also die Nacht bei Domi im Garten. Ihre Eltern kamen aus Polen und haben sich dort mittlerweile ein Altersitz gebaut. Zu uns drei gesellten sich noch zwei polnische Jungs aus dem Dorf. Der eine war auch nur zu besuch, er arbeitet, als Mechaniker in England. Er durfte dann auch mal gleich meine Lenkung anschauen und befand sie fuer tauglich, trotz lustiger Geraeusche. Er meinte einer Reparatur lohnt sich nicht mehr.


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Marienburg

by clerenz Email

Von Danzig ging es ins benachbarte Marienburg (Malbork). Dort steht die groesste Backsteinburg der Welt. Der Deutsch Herrenorden hat sie errichtet um von hier aus sein Reich zu regieren. Heute ist sie UNESCO  Weltkulturerbe und das vollkommen zu recht. Es ist ein sehr beindruckendes, riesiges Bauwerk. Da wir am Montag dort waren, konnten wir nicht alles sehen. Wir waren darum aber nicht sehr boese, da selbst das schon eine ganze Menge war. Der Audioguide den wir bekamen war sehr gut aufbereitet. Bei der deutschen Version wurde alles bewussst sehr neutral gehalten. An keinem einzigen Punkt wurde ueber die Deutschen geschmipft, obwohl Polen dafuer Grund genug haette.

Da wir mit der Marienburg recht bald fertig waren, machte wir uns am spaeten Abend noch daran ein paar Kilometer zu fressen. Unser Nachtlager schlugen wir in der kleinen Stadt Elblag. Dies brachte uns naeher an das naechste grosse Hauptziel, die Masuren.

Die Nacht verbrachten wir auf einem kleinen Zeltplatz mitten in der Stadt an einem alten Kanal gelegen. Im Vergleich zur Stadt Danzig ist das Land und somit auch Elblag halb so teuer.

http://maps.google.de/maps?saddr=N%C3%BCrnberg&daddr=L%C3%BCtow+to:danzig+to:Malbork,+Polen+to:Elbl%C4%85g,+Polen&hl=de&ie=UTF8&ll=52.106505,20.687256&spn=5.608411,9.876709&sll=51.903613,15.095215&sspn=5.633853,9.876709&geocode=FRiO8gIdIBOpACnTHLa1rlefRzG3IYypha9d3Q%3BFf8nOAMdt8fTAClDN3EGzAGrRzHQzISt6BolBA%3BFZlYPQMdboYcASlv-tQUHHP9RjGNvrdj8fu5mw%3BFTSEOAMdBk0iASmjVsgvoVn9RjEkwVyGUqCpmQ%3BFR1bOgMdyhYoASmFDt-ln0v9RjGpw5W4CTt_Wg&vpsrc=6&mra=ls&z=7

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